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Antrag

Antrag TOP: PFAS – Jahrhundertgift in Böden und Grundwasser


Anfrage:

1. Welche Informationen liegen der Kreisverwaltung derzeit beim Thema PFAS-Verunreinigungen auf dem Gebiet / den Flächen des Kreises Kleve vor?

2. Gibt es Flächen im Kreis Kleve die Verunreinigt wurden und für die nach dem Bodenschutzgesetz eine Sanierungserfordernis besteht oder bestanden hat?

3. Gibt es im Kreis Kleve Bereiche, in denen das Grundwasser so stark mit gesundheitsschädlichen PFAS verunreinigt ist, dass Gärten oder ähnliches nicht mit Grundwasser bewässert werden dürfen? Wurden Grundwasserbrunnen durch die Kreisverwaltung stillgelegt?

4. Ist es auf dem militärischen Flughafen der RAF-Laarbruch zu Löschübungen gekommen? Gibt es zum Kaufvertrag Flughafen Weeze-Laarbruch ein Bodengutachten? Wenn JA, wurde zum damaligen Zeitpunkt auf Inhalte zu Grund- und Boden eingegangen?

5. Welche Informationen liegen der Kreisverwaltung aus den Wasserwerken im Kreis Kleve vor? Wurden PFAS-Chemikalien im Trinkwasser nachgewiesen?

6. Welche weiteren Maßnahmen sind aus Sicht der Kreisverwaltung in dieser Angelegenheit erforderlich und zu erwarten?

Begründung:

Die ARD hat in der Sendung Panorama am 23.02.2023 um 21:45 Uhr über das Umweltgift PFAS berichtet. In dem Bericht wurden Punkte angesprochen, wo es in Deutschland nachweisliche Stellen im Boden gibt, wo eine Verseuchung mit der PFAS, per- und polyfluorierte Chemikalien stattgefunden hat. Auf dieser Landkarte ist auch sichtbar das der Kreis Kleve ebenfalls betroffen ist.

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2023/Jahrhundertgift-PFAS-Wie-verseucht-ist-Deutschland,pfas104.html

In dem Bericht wird mitgeteilt, dass das Fraunhofer-Institut festgestellt hat, dass diese Chemikalien scheinbar im Löschschaum stecken. Durch diese Chemikalie wären die Böden über lange Jahre verseucht! Die Chemikalie wird verdächtigt, Krebs zu verursachen, unfruchtbar zu machen und das Immunsystem zu schwächen.

Die Antwort der Kreisverwaltung finden Sie als Pdf Anlage.

Foto: Pixabay

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