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Antrag TOP: Feuerlöschmittel der Feuerwehren im Kreis Kleve

1. Wie groß sind die Altbestände der Feuerlöschmittel der Feuerwehren im Kreis Kleve, die PFAS-haltige Chemikalien enthalten? Bitte je Kommune, sowie mögliche Werkfeuerwehren o.a. einzeln auflisten.

Der Kreis Kleve verfügt bei seiner Bevorratung für den überörtlichen Bedarf über keine Altbestände an Feuerlöschmitteln, die PFAS-haltige Chemikalien enthalten.

2. Welche Abläufe werden durch die Feuerwehr nach einer Brandbekämpfung mit PFAShaltigen Feuerlöschmitteln abgearbeitet? Welche Informationen zu einem solchen Einsatz werden der Kreisverwaltung übermittelt?

Entfällt, siehe oben.

3. Müssen die Feuerwehren im Kreis Kleve, speziell für den Umgang mit PFAS-haltigen Feuerlöschmitteln, eine wasserrechtliche Genehmigung für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen beantragen?

Da keine entsprechenden Schaummittel eingesetzt werden, ist die Frage obsolet. Nach Rücksprache mit der unteren Wasserbehörde kann festgehalten werden, dass eine  wasserrechtliche Erlaubnis/Genehmigung in der Vergangenheit aber auch bei PFAS-haltigen Feuerlöschmitteln nicht erforderlich war, da diese im Rahmen der Gefahrenabwehr eingesetzt wurden.

4. Ist dem Kreisbrandmeister bekannt, ob es Feuerwehren im Kreis Kleve gibt, die bereits komplett auf die Verwendung von PFAS-haltigen Feuerlöschmitteln verzichten? Gibt es alter- native Feuerlöschmittel? Wenn JA, gibt es Gründe, die gegen einen Einsatz sprechen, wie Z.B. hohe Anschaffungskosten, komplizierte Lagerung, schlechter Wirkungsgrad oder sonstiges?

Entfällt, siehe oben.

5. Arbeitsbekleidung und Teile der Feuerwehrausrüstung der Feuerwehrleute sollen mit PFAS kontaminiert und als potenziell krebserregend identifiziert worden sein. Liegen dem
Kreisbrandmeister Informationen vor, ob die Feuerwehren im Kreis Kleve dieses Problem bereits erkannt und besprochen haben? Liegen dem Kreisbrandmeister Information vor, ob im Kreis Kleve bereits alternative Arbeitsbekleidung ohne PFASChemikalien eingesetzt werden?

Aktuell ist die Beimischung von Anteilen aus der Gruppe der PFSA/PTFE-Chemikalien in persönlicher Schutzausrüstung (Arbeits-/Einsatzbekleidung der Feuerwehren) zwingend notwendig, um im Einsatz die schützenden Eigenschaften aufzuweisen. Die Verwendung ist aktuell noch Stand der Technik. Die Forschung ist noch nicht so weit fortgeschritten, diese Stoffe unter Beibehaltung der Schutzfunktion vollständig zu ersetzen. Die Firmen, bei denen der Kreis Kleve die Einsatzbekleidung für seine Gerätewarte beschafft, weisen in den Datenblättern aus, dass der Anteil der möglicherweise schädlichen Stoffe soweit wie möglich reduziert wird, ohne den eigentlichen Schutzzweck zugefährden. Es werden umwelt- und gesundheitsschonendere Verbindungen der Chemikalie verwendet.

Foto: Pixabay

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